Perfekte Speisebegleiter: Schwarze und grüne Tapenade

Das neue Jahr liegt vor uns. Bei mir beginnt es genussvoll mit wenig Aufwand und mit zwei Arten von Tapenade. Die grüne und die schwarze Olivenpaste verfeinern fast jedes Gericht und halten sich mehrere Tage im Kühlschrank. 

Tapenade, Foto: Madame RenardEin Tapenade-Kontest und seine Gewinner

Ich habe die grüne und die schwarze Olivenpaste im vergangenen Sommer entdeckt. Es gibt unzählige Varianten von ihnen. In Südfrankreich werden Tapenaden zu vielen Gerichten gereicht. Sie passen zu Fisch, Fleisch, Gemüse oder schmecken einfach als Brotaufstrich. 

Das wissen nun auch alle in meiner Familie, die über mehrere Wochen Tapenaden in den verschiedensten Variationen probieren und beurteilen mussten. Für die Olivenpasten, die den Publikumspreis gewonnen haben, gibt es weiter unten zwei Rezeptkarten – eine schwarze und eine grüne Tapenade mit Fenchel.

Tapenade, Foto: Madame RenardTapenade, Foto: Madame Renard

Wichtigster Küchenhelfer: Der Pürierer

Man muss kein Küchenheld sein, um eine Tapenade herzustellen. Das wichtigste Utensil ist ein Pürierstab. Mit dem nützlichen Küchenhelfer ist die Herstellung der Olivenpaste eine Sache von Minuten.

Ganz wichtig: Das Olivenöl erst am Schluss in die Tapenade geben. Die schnelle Geschwindigkeit der rotierenden Messer des Pürierers zerstört die Zusammensatzung des Öls und es wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bitter schmecken. 

Ansonsten hält sich die fertige Olivenpaste mehrere Tage im Kühlschrank. Ich habe sie total gerne aufs Brot gestrichen, dazu einen leckeren Salat und das Abendessen war im Handumdrehen etwas Besonderes – ohne hohen Aufwand. 

Fleischessern, die sich gerne Steak, Filet oder anderes Fleisch in die Pfanne hauen, und Fischliebhabern kann ich die Tapenade nur empfehlen. Ich liebe sie besonders zu Lamm oder Hähnchen. Zu Wild passt sie meiner Meinung nach weniger, das ist aber Geschmacksache.

Einfach mal ausprobieren – und einfach ist bei diesen beiden Rezepten wirklich einfach. 

Damit wünsche ich Euch einen gut gemixten Start ins Jahr 2016

Eure Juliane

Tapenade, Foto: Madame Renard

Tapenade mit schwarzen Oliven
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Zubereitungszeit
15 min
Zubereitungszeit
15 min
Zutaten
  1. 4 entsteinte Backpflaumen
  2. 2 Knoblauchzehen
  3. 3 Stängel Basilikum
  4. 1 Zweig Rosmarin
  5. 150 g entsteinte schwarze Oliven
  6. 1 Teelöffel abgeriebene Bio-Orangenschale
  7. 5 Esslöffel feinstes Olivenöl
  8. Meersalz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Grob gehackte Backpflaumen, halbierter Knoblauch, Oliven, Basilikumblätter und Rosmarinnadeln in einen hohen Becher geben und pürieren. Das Olivenöl erst danach unterrühren, da es durch die schnellen Bewegungen des Pürierstabs bitter werden kann. Abschließend alles mir Pfeffer und Salz abschmecken.
Anmerkungen
  1. Die Paste hält sich im Kühlschrank mit Öl bedeckt bis zu fünf Tage. Wenn sie leicht bitter schmeckt, ist sie nicht mehr genießbar.
Madame Renard http://madamerenard.de/
Tapenade mit grünen Oliven
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Zubereitungszeit
20 min
Zubereitungszeit
20 min
Zutaten
  1. 30 g gehackte Mandeln
  2. 1 kleine Fenchelknolle mit Grün (ca. 150 g)
  3. 2 Knoblauchzehen
  4. 150 g grüne entsteinte Oliven
  5. 1/2 Bund glatte Petersilie
  6. 2-3 Stängel Estragon
  7. 1 Esslöffel eingelegte Kapern
  8. 1 Teelöffel Fenchelsamen
  9. 8 Esslöffel Olivenöl
  10. 2 Esslöffel Orangensaft
  11. Meersalz und Pfeffer
Zubereitung
  1. In einer Pfanne die Mandeln hellbraun rösten. Sie fangen leicht an zu duften, dann sind sie fertig. Den gewaschenen Fenchel längs halbieren, das Grün abzupfen und den Strunk herausschneiden. Das Grün und den Fenchel ohne Strunk klein hacken.
  2. Knoblauch und Oliven grob zerkleinern. Von Petersilie und Estragon die Blätter abzupfen und grob hacken.
  3. Abgetropften Kapern, Fenchel, Knoblauch, Oliven, Petersilie und Estragon sowie Fenchelsamen in ein hohes Gefäß geben und alles pürieren. Das Olivenöl erst später dazugegeben, da es durch die schnelle Rotation des Püriergerätes bitter werden kann. Wenn die Masse die gewünschte Konsistenz hat, das Öl und die Mandeln unterrühren.
  4. Alles mit Orangensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Anmerkungen
  1. Die Tapenade hält sich im Kühlschrank etwa drei Tage, wenn sie mit Olivenöl bedeckt ist.
Madame Renard http://madamerenard.de/

Über Madame Renard

Ich bin Juliane Fuchs. Zu einem perfekten Tag gehört für mich gut essen und schreiben. Seit Sommer 2015 betreibt mein Mann das „La Bouche“, ein französisches Restaurant in der schönen Schweriner Altstadt. Dazu gibt es auf diesem Blog Rezepte und Gastro-Geschichten.

2 Kommentare zu Perfekte Speisebegleiter: Schwarze und grüne Tapenade

  1. Liebe Juliane,
    auch Dir wünsche ich einen gutes neues Jahr. Hier auf Deinem Blog fängt es auf jeden Fall perfekt an – Deine Rezepte klingen wunderbar. Oliven finde ich köstlich und mit Backpflaumen oder Fenchel kombiniert: wunderbar. Mein Brotaufstrichliste wird immer länger, vielen Dank.
    Liebe Grüße Sigrid

    • Liebe Sigrid, vielen Dank. Ich freue mich, wenn ich Dich inspirieren kann. Auch Dir ein gesundes Neues – wenn auch etwas verspätet. 😉

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